Die Cowboystiefel sind zurück - Das trägt man zu den Booties!

On the road, auf dem Truck oder mitten in der City sind sie wieder zu sehen und beweisen ihre Qualitäten. Bequem, sexy und dennoch stylish lassen sich Cowboystiefel von jeder Lady tragen und verleihen selbst renommierten Geschäftsfrauen einen Hauch Abenteuer, Wissenschaftlerinnen etwas Romantik und Studentinnen den Atem der Freiheit. Ob mit den Kids auf dem Spielplatz, beim Einkaufen im Supermarkt oder abends im Restaurant – die Boots sind wandelbar, herrlich individuell und passen in der richtigen Kombination nah fast immer zu allen Anlässen.

Mit robusten Charms aus Naturmaterialien wirkt ein Outfit burschikos, mit zartem Schmuck und Rüschen romantisch wie im Wilden Westen. Ein bisschen Biss ist immer dabei, wenn Frauen in Cowboy Boots auftreten. Wie in den Saloons aus den Anfängen der amerikanischen Unabhängigkeit, als die Einwanderer ins Unbekannte zogen und ein neues Leben aufbauten, setzen sich Frauen heute in Stadt und Land durch. 


Den letzten großen Boom erlebten die Cowboystiefel modisch in den siebziger Jahren. Schon damals gab es sie in diverse Varianten. Von der klassischen Form bis zu wilden Fransenkreationen, hohen Absätzen und sogar mit Glamoureffekt. Sie gehörten mit Lederjacke und Flower-Power zu den Protestmärschen, mit viel Glitzer zeigten sie sich im Disco-Look. Booties sind Schuhe für Hippies und Hipster. Sie können einfach alles und passen gerade darum so fantastisch in unsere multikomplexe Zeit. 


Ganz klassisch zu Jeans 

Wer heute an Cowboystiefel denkt, hat zunächst den Casual Bereich vor sich. Der lockere Freizeitlook lässt sich perfekt mit Booties stylen. Jeans in Kombination mit lockerem Shirt oder kariertem Hemd und Cowboystiefeln wirken schon in Gedanken entspannend. Statt Dresscode – Freiheit, statt PC – Gartenarbeit, Wandern oder Spielen mit den Kindern. In dem Outfit lässt sich shoppen gehen oder im Liegestuhl in der Sonne chillen. Lange Ohrringe und rustikale Charms geben dem Boyfriend-Stil eine weibliche Note. 

Mit weißem T-Shirt oder weißer Bluse bekommt der Look noch einen Hauch mehr Feminität. Damit lässt sich problemlos jeder Coffeeshop entern. Dieses Outfit ist sogar fürs Büro geeignet. Mit klassischem Schmuck, wie sanft schimmernden Perlen und filigranen goldenen Charms, wirkt der Look ladylike und doch nonchalant. Schnitt und Qualität der einzelnen Teile spielen jedoch beim Business-Dress eine große Rolle. Die Bluse sollte schon qualitativ hochwertig sein, perfekt sitzen und makellos gebügelt werden. Die Jeans darf keinen zu schmalen, körperbetonten Sitz haben, auf künstliche Risse sollte verzichtet werden, die Farbe muss stimmen. Die Boots müssen in diesem Fall farblich dezent gewählt werden. High Heels sind ein No-Go, Fransen ebenfalls.

pfeffinger-charmsUrheber: dml5050 / 123RF Standard-Bild

Im Boho-Style: mit Charms und vielen Ringen 

Lässig lässt es sich leichter leben. Locker aufgestecktes oder offen getragenes Haar, weite, lange Röcke, auffällig große Gürtel erinnern an die Hippie-Mode der späten Sechziger. Mit hohen Stiefeln im Westernlook und einer passenden Hobo Bag kombiniert wirkt der facettenreiche Stil wie aus einem Guss. 

Unverzichtbar dazu: der passende Layering-Schmuck mit entsprechend vielen Charms. Zum Stylen gehört etwas Fingerspitzengefühl, sonst wirkt die Zusammenstellung rasch überladen. Zu einem weiten, bunten Rock gehört ein schlichtes Oberteil. Zu einer bestickten Tunika ein dezenter Rock oder eine entsprechende Hose. 


Werden viele Ketten unterschiedlicher Länge kombiniert, sollte der Schmuck am Arm dezenter ausfallen. Gehen Ketten und Ohrringe mehr im Gesamteindruck auf, können die Charms ausgefallener sein und so zu Eyecatchern werden. Wer stylish auf Nummer sicher gehen will, stimmt den Schmuck farblich und in den Formen untereinander ab oder wählt gleich ein Ensemble. 

Beim Boho-Style kann nicht viel falsch gemacht werden. Es ist die Individualität, die im Mittelpunkt steht. Stickereien, weite Schnitte, Stoffe in warmen Farben, die die Figur feminin umspielen, bieten Raum für ungezwungene Bewegung. Das Legere passt zu den Booties, wie das Verspielte des Schmucks. Charms aus Naturmaterialien passen ebenso zu dem liebenswürdig freundlichen Style wie Silber- oder Goldschmuck. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Schmale, filigrane Schmuckstücke oder breites wuchtiges Design können den gewünschten Gesamteindruck unterstreichen. Nur überladen sollte es nicht sein. 

Vintage pur – die Cowgirls kommen 

Vintage ist schon lang en vogue. Wir sehnen uns nach Entspannung, Schönheit, Liebreiz. Wir finden sie in Pudertönen, Polka Dots und Rüschenkleidern. Das passende Accessoire: Vintage Charms. Reich bestückte Bettelarmbänder in Gold- oder Silbermetall schmücken die Arme und bilden einen aufregenden Kontrast zu den schweren Boots. Bluse und Rock holen den Countrylook in die Stadt und bringen Romantik in die Hochhausflure. 

Die fünfziger Jahre leben in züchtig geschlossenen Blusen auf. Unschuldiger Landhauslook und extravagante Stiefelformen werden zum aufregenden Hingucker. Denn Cowboystiefel gibt es nicht nur in klassischen Varianten, sondern auch mit höherem Absatz, faszinierenden Stickereien und schmaleren Schnitten. Besonders farblich lassen sich Akzente setzen. Warum die Schuhe nicht einmal in den angesagten violetten Tönen probieren? 

Doch auch Karos haben an Zeitlosigkeit nichts verloren. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten wirken ländliche Karostoffe warm und anheimelnd. Mit dunklen Westernstiefeln ergibt sich ein legerer Look, dem mit filigranen Charms Glanzpunkte verliehen werden. Flauschige Cardigans komplettieren den Look und sorgen visuell und haptisch fürs Wohlfühlen. Wer fühlt sich da nicht an kalte Nächte und gemütliche Abende vorm Kamin erinnert? 


Westernlook im Büro? 

Wie in einem Western kann sich fühlen, wer Cowboyboots und Kostüm trägt. Oft ist ein Pokerface im Meeting nicht das Schlechteste und so manche fühlt sich bei Ausschreibungen an „High Noon“ erinnert. 

Um Booties im Büro zu tragen, sollte ein ausgezeichnetes Stilempfinden vorhanden sein. Denn wer nicht gerade in der Kreativbranche arbeitet, ist meist noch an einen Dresscode gebunden. 

Material, Schnitt und Verarbeitung sind entscheidend. Westernstiefel können dann nicht nur sehr apart wirken, sondern auch noch Durchsetzungskraft unterstreichen. Macht und Machtanspruch zeigen sich in Details. Extravagante Akzente setzt, wer es sich leisten kann. Wer Stil zeigt und sich geschickt konservativ und doch persönlich kleidet, wirkt interessant und wird wahrgenommen. 


Ein langer, schmaler dunkler Rock wird durch halbhohe Boots gewinnen. Dabei sollte nicht auf den Absatz verzichtet werden, sonst wird leicht eine zu legere Wirkung erzielt. Kombiniert mit einem farblich passenden Blazer und makellos weißer Bluse wirkt das Outfit absolut passend. Kurze Röcke sollten in Verbindung mit Boots im Büro gemieden werden. 

Das gleiche Prinzip gilt für Hose und Jackett. In dunklen Tönen aufeinander abgestimmt, mit edlem schwarzem Shirt oder weißer Bluse im maskulinen Schnitt, entsteht zusammen mit dunklen Cowboystiefeln eine beeindruckende Kombination. Dezente Charms sorgen für ein bisschen Glanz. So lässt sich der Arbeitsalltag stilvoll bewältigen. Dabei wird ein klassischer Stil beim Schnitt der Hose bevorzugt. Enge Hosen eignen sich nicht fürs Büro.

Go West! 

Es waren starke Frauen, die Pionierarbeit im Westen Amerikas leisteten. Sie zogen mit den Trecks, lenkten Pferde, bauten Hütten, konnten mit Vieh umgehen, zogen Kinder groß und mussten sich in einer harten Männerwelt behaupten. 

Die Role Models trugen lange, hochgeschlossene Kleider mit bezaubernden Blütenmustern. Dieser Style findet sich gegenwärtig auf allen großen Laufstegen. Lange Kleider, weiblich weite Silhouetten, Baumwollstoffe mit Blüten und Rüschen werden mit rustikalen Boots kombiniert. Eine Weiblichkeit wird kreiert, die Kraft, Stärke und femininen Reiz ausstrahlt. 

Gerade die hochgeschlossenen Modelle entfalten ihren Zauber. Schon in den Sechziger Jahren waren viktorianische Blümchenkleider ein Hit. Sie versprachen eine heile Welt, wirkten inmitten der Proteststimmung sanft und kamen dem erwachenden ökologischen Bewusstsein mit ihrer ländlichen Romantik entgegen. Schon damals kamen Kontraste auf, wurden Boots und Maxiröcke auf dem Land und in der Stadt getragen. 


Naturverliebte Frauen genossen die flachen Absätze, modischer orientierte trugen auch gerne höhere Absätze. Auch farblich passten sich die Westernstiefel an. Statt in Braun und Schwarz kamen farbige Stiefel in Mode. Ton-in-Ton oder als Kontrast gesetzt ergänzten sie das Ensemble in der gewünschten Aussage. 

Die Befreiung der Mode ließ Kleidung zur Message werden. Während Lederjacke und Jeans den Protest auf der Straße verkörperten, waren die langen, wallenden Röcke ein Statement für friedliche Veränderung. Zeitgleich zum Minirock demonstrierten sie ein neues Selbstverständnis, das es nicht nötig hatte, Bein zu zeigen. Diese neue Form der weiblichen Mode stand für die Selbstverständlichkeit der Entscheidung, die Möglichkeit der Wahl, die Vielfalt. 

Die Boheme der Metropolen 

Lässig und sportlich geben sich die jungen Bohemiens, die die Straßen von Paris, New York und Berlin bevölkern. In den Cafés der Hauptstädte wird geredet und gearbeitet. Cool zu sein ist alles. In den Galerien trifft sich die Welt. 

Wer hier bestehen will, kommt sich manchmal fast vor wie ein Pionier im Wilden Westen. Wie im Goldrausch werden neue Stadtteile erobert, neue Geschäftsfelder erschlossen. Sie sind das Zentrum einer virtuellen und realen Welt, die sich immer schneller dreht. Und ihre Mode zeigt das. 


Günstige Teile vom Ausverkauf werden mit coolen Designerteilen kombiniert, Flohmarktfunde treffen auf teure Einzelstücke. Ein durch und durch selbstständiger Look entsteht, der wie geschaffen ist für trendige Westernstiefel. Die Boots unterstreichen das Gefühl von Freiheit, Intelligenz und Anspruchsdenken. Sie verhelfen willensstarken Persönlichkeiten zum richtigen Auftritt. 

Auffällige oder dezente Charms zeugen von Individualität. Sie heben mit jedem einzelnen Anhänger die eigene Geschichte hervor, demonstrieren Persönlichkeit. Zarte, filigrane Kettenglieder umschmeicheln Handgelenke. Schwere Booties sorgen dafür, dass Träumerei und Romantik nicht überhandnehmen. 


Cowboystiefel-und-Charms

Starke Wirkung: Countrystyle!

Die Trends, die sich auf den Laufstegen zeigen, interpretieren den Countrystil neu. Er ist nicht mehr auf den rustikalen Charme von romantisierten Pferdeställen und Bars mit Wagenradromantik festgelegt, sondern öffnet eine historische Bandbreite, die von den amerikanischen Siedlern im neunzehnten Jahrhundert über die Straßenproteste der sechziger und siebziger Jahre, die Disco-Ära mit ihren Glittereffekten bis zu den ökologischen Bewegungen reicht und auch die Asphaltcowboys der Roadmovies einbezieht. 

Karierte Flanellhemden gehören zum Grungekult ebenso dazu wie das klassische weiße T-Shirt. Eigene Kreationen sind erlaubt. Im Casual Bereich ist alles möglich. Hier darf sich jeder selbst verwirklichen. Langer, schmaler Jeansrock, weites Flanellhemd und Westernboots gehören zu den Klassikern des Countrystyles. Ebenso die Jeans in allen Formen. Der Boyfriendlook ist nicht nur bequem und praktisch, sondern auch ein Statement. Fein gearbeitete Charms betonen die eigene Weiblichkeit geschickt und bringen den notwendigen Glanz. 

Mit weißen Booties und weißem Shirt wirkt der Stil frisch. Jeans- oder Lederjacke und eine coole Shopping Bag im XL-Format können zu neuen Lieblingsstücken der Saison werden. Goldener Schmuck unterstreicht das lässige Selbstverständnis des Großstadt-Cowgirls. 


Wer sich mit großen Schritten durch das Großstadtgedränge kämpft, kann sich nun freuen. Mit Westernbooties lässt sich immer ein starker Auftritt hinlegen. 

Nostalgie & Romantik 

Die neue Liebe der Designer zum Westernlook zeigt die Vielfältigkeit der Möglichkeiten. Mode ist nicht mehr auf Einzelheiten festgelegt. Sie bietet eine solche Bandbreite an Varianten, dass historische Elemente neben Avantgardismen stehen können. Strenge und Leichtigkeit schließen sich nicht mehr aus. Romantik steht nicht mehr ausschließlich für sich, sondern kann mit coolen Street-Style-Elementen oder Accessoires der Männermode verbunden werden.

Beauty wird neu definiert. Schmuck kommt in diesem Zusammenhang eine große Rolle zu. Schmale, feine Kettenglieder in Gold oder Silber setzen Zeichen, Charms wirken wie Tagebücher und erzählen eine ganz persönliche Geschichte. 

Cowboystiefel können mit flauschigen Cardigans, Oversized-Jackets oder im Ethno-Style bestickten weichen Lederjacken kombiniert werden. Die neuen Trendfarben ergänzen die Bandbreite der Kombinationen und Aussagen. 

Von Reminiszenzen an die Vergangenheit in Baumwolle, mit Rüschen und Spitzen, bis zu knallharten, urban orientierten Street-Styles ist alles möglich. 

Klassische Farbtöne in Braun und Schwarz stehen Trendfarben wie Weiß und Violett gegenüber. Die Boots ordnen sich dem Gesamteindruck unter und setzen gleichzeitig Akzente. Sie tauchen als spielerisches Accessoire und als dominantes Element auf. 


Tragen kann das jede Frau. Das Girlie ebenso wie die gestandene Ressortchefin. Ausschlaggebend ist die Kombination. Jede Frau hat die Möglichkeit, ihre eigene Aussage zu inszenieren: glamourös oder schlicht, seriös oder betont burschikos.

Cowboyboots sind die angesagten Stiefel der kommenden Saison. Mit raffinierten Details wie Gold schimmernden Metallkappen, Schnallen und Stickereien werden sie zu eigenständigen Eyecatchern. In trendigen Farben wie Metallic, Weiß und Violett komplettieren sie jeden Look. 


Mit mittelhohen Absätzen lassen sie sich zu sämtlichen Hosenformen, Röcken und Kleidern jeder Länge tragen. Je nach Stil unterstützen die Trendstiefel ein klassisches oder legeres Outfit. Als bewusster Stilbruch eignen sich die Booties ebenso. Accessoires wie Charms geben dem Styling den richtigen Touch. 

Leuchtende Farben oder gedeckte Töne können nach Lust und eigenem Typus gewählt werden. Wer den Glitterlook der Disco-Zeit vermisste, darf jetzt wieder in funkelndem Glitzer schwelgen. Wer die zarte Romantik der weichen Blütenstoffe herbeisehnte, wird die neuen langen Kleider und Röcke lieben. Kombinieren lassen sie sich alle mit Westernboots. Jede Frau kann sich auf die kommende Herbst-, Wintersaison freuen. Nicht umsonst sang schon Nancy Sinatra: "These Boots Are Made for Walkin' ..."

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